Und dann kam die Freiheit

Freiheit. Was heißt das überhaupt? Gibt es für jeden Menschen die gleiche Form, das gleiche Gefühl, die gleiche Art Freiheit? 

Wer kann beurteilen, ob er frei ist oder nicht? 

 

In der heutigen Zeit der Medien werden uns Ideale vorgelebt, die wenn sie einmal von außen betrachtet und nicht über sich berieseln lässt, erschreckend sind. Den Kindern wird heute schon eingeredet, dass sie dünn sein müssen, um schön zu sein und jeden Monat 100 €, für 3 kg Schminke, ausgeben sollten, damit auch ja keiner das Ich sieht. Das ist eh nicht sooo schön. (unfassbar!!!) . 

Dieses Beispiel, ausgewählt aus einem Potpourri von ca. 1,5 Mio. anderen, wirkt nicht nur auf unsere Kinder. Auch mit uns macht das etwas. All das, was in unser Unterbewusstsein dringt, verändert etwas an unserem Denken, Handeln und Fühlen - ganz unbemerkt und doch ist es da. 

 

Beispiel: Stell dir vor du gehst in dieser Zeit, wie sie gerade ist, einkaufen. Du spazierst in den Supermarkt hinein und begibst dich in ein Feld von Menschen, die mit all ihren Gefühlen dort hindurchwüten. Der Mann vor dir beschwert sich bei der Angestellten, dass es keine Bananen mehr gibt, die Frau an der Theke findet den Käse hässlich und die Mama mit dem spielenden Kind, was durch die Gänge läuft ist völlig überfordert. Stress, Angst und Überforderung liegen in der Luft. Nun gehst du da durch - was macht das mit dir?

 

Du kommst nach Hause und hast miese Laune, weist vielleicht gar nicht warum. Du hast dich in einem miesen Feld befunden und diese Energie mit nach Hause genommen. 

 

Und nun gehe gedanklich auf eine wunderschöne Wiese, Menschen grillen dort, Kinder spielen und lachen, es duftet nach Sommer, irgendwo spielt jemand Gitarre und wundervolle Stimmen singen dazu. 

Was macht das mit dir? 

 

Allein schon die oben geschriebenen Zeilen werden deine Gefühle verändert haben. Während du dies gelesen hast, wirst du dich hineingefühlt haben. So funktioniert das mit Medien. So funktioniert das mit dem Leben. Wir nehmen die Schwingungen unserer Umwelt auf und geben welche ab. 

 

Was machen wir nun mit der Erkenntnis? 

 

Wir dürfen zu jedem Zeitpunkt entscheiden was uns aus unserem Umfeld erreichen darf und was nicht. Das Zauberwort heißt Bewusstsein. Gehe in die Welt und sei dir bewusst, dass du dich abgrenzen darfst. Sei bewusst, dass du sein darfst wer DU BIST! Nicht was Ashley Schießmichtot, in ihrem neuen Tutorial ( was eh keiner vernünftig aussprechen kann), völlig "authentisch" dir vorschreibt. 

 

Es geht um die Zurückeroberung deines eigenen ICHS. Mit Haut und Haaren, mit Falte und Hautlappen, mit oder ohne Schminke, mit deinem Charakter und all seinen Anteilen, ob sie nun den anderen gefallen oder nicht. Was kannst du schon verlieren, wenn du dich zeigst? Dein Gesicht verlierst du, wenn du dich verbiegst. Bist du bei dir, werfen dich die Energien der anderen, die Medien und Co nicht mehr aus der Bahn und haben keine Macht über dich. Das ist entscheidend,

 

Du möchtest eine Route zu dir? Na klar, dann sei doch einfach mal still. Lenk dich nicht ab. Hör dir zu! Kein Buch, kein TV, kein Handy. Gehe zu dir! 

Zum Beispiel kannst du meditieren oder in die Natur gehen. Dann werden dir Gedanken kommen, denen darfst du lauschen, dann kannst du dich besser verstehen ... weil dann hörst du dir ja zu. ;)

 

Befreist du dich von den Idealen, die dir vorgelebt werden kannst du dich entfalten. Du kannst dich sehen und frei sein. Sein wer du bist! Ist das nicht wundervoll? Denn deine Freiheit ist eben das, was es heißt für DICH frei zu sein. Nicht das was andere sagen wann und wie du frei bist. 

Und wenn wir dies vorleben, hat auch unsere Umwelt etwas davon, denn sie nimmt unsere Energie auf. 

Entscheide dich ein Leuchtturm für deine Welt zu sein. Stecke die Menschen mit deiner guten Laune an und sei bewusst, dass du stärker bist all die schlechten Schwingungen im Supermarkt.

 

Möchtest du eine Anleitung zum Abgrenzen? 

 

Here we go:

 

Abgrenzen in 4 Schritten

 

 

1. Mache dir bewusst wie du dich gerade fühlst. 

 

2. Gehe mit diesem Gefühl in die Situation ( z.B. Supermarkt, Schule, Arbeit etc.) - alle anderen Gefühle gehören gar nicht dir . 

 

3. Stelle dir vor du trägst einen Mantel um dich, der dafür sorgt, dass nichts erreicht was nicht gut für dich ist.

 

4. Stelle dich abends (oder wann auch immer nötig) bewusst hin und sage laut oder leise "Ich trenne alle Verbindungen, die nicht zu mir gehören" .

 

Ich wünsche mir für dich, dass du frei sein darfst. 

Von Herz zu Herz, Mone

 

Möchtest du mit mir gemeinsam meditieren? Vielleicht wäre diese Challenge etwas für dich? 

 

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Alex (Mittwoch, 22 Juli 2020 11:26)

    Liebe Mone,
    Sehr schön geschrieben, wie wahr. Man soll sich nicht vom den negativen und schlechten Gefühlen um uns rum beeinflussen lassen.

    Mal inne zu halten, tief durch zu atmen und nur schöne Gedanken und Gefühle in sich aufnehmen.

    Das klingt gut

  • #2

    Ellen Lucas-Wolf (Samstag, 25 Juli 2020 09:11)

    Danke von � für deine Worte. Dir kommen hier bei der Reha genau zur richtigen Zeit für mich ��