Was ist die Aufgabe deines Lebens?

Kennst du das? 

 

Du steht auf, machst dich fertig, gehst zur Arbeit. Wenn du Kinder zwischen 3 und 18 hast, hast du bis 7:45 Uhr auch bereits Brotdosen, Getränke und Busgeld verteilt. 

Nach der Arbeit wartet der Haushalt und irgendwann abends fällst du müde ins Bett, um nächsten Tag genau so zu verbringen. Ach und die Freunde und Verwandten brauchen auch noch eine Audienz. All das, um auf das Wochenende oder den Familienurlaub hinzuarbeiten.

Wie eine Maschinerie, dessen Zahnräder dich unaufhörlich antreiben. 

Für den Zweck der Existenzsicherung scheint dieser Mechanismus sehr passend... aber was ist mit dir?

 

Irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem wir uns fragen: Ist das alles? Was ist meine Aufgabe?

Für viele kommt dieser Moment als Zweifel an ihrem Lebensstil, aber vielmehr solltest du stolz sein, wenn du hier angekommen bist. Denn nun bist du bereit, deine Lebensaufgabe in deinem Sein zu integrieren.

 

Was heißt das?

 

Du bist aus dem Kreislauf ausgebrochen, stehst nun im Auge des Hurrikans, um dich herum wirbelt alles so weiter wie gehabt, nur du hast den Atem zurück und kannst beobachten.

An dieser Stelle macht es Sinn sich mit der Frage auseinanderzusetzen: Was kostet mich Energie und was gibt mir Energie?

Schon oft habe ich von Energieräubern gesprochen, die uns wie Vampire anzapfen und uns quasi schwächen. So gibt es auch jeden Tag Aufgaben, Dinge und Orte, die uns  Energie rauben und welche die uns Energie geben.

 

Ein Beispiel aus meiner Welt:

 

Ich für mich gehöre zu der Sorte Mensch, die bereits seit Kindertagen wissen, warum sie da sind.

Das macht mich zu nichts außergewöhnlichem, es macht das Leben leichter. 

Als Kind erkannte ich meine Gabe der Sensitivität und es war mir völlig logisch, dass ich damit einmal arbeiten werde. Mein ganzes Leben baute darauf auf, dass ich irgendwann mal eine eigene Praxis haben werde und Menschen auf ihrem Weg unterstützen kann. 

So ging ich auf´s Wirtschaftsgymnasium, um selbst meinen Break-Even-Point zu bestimmen, ich absolvierte eine branchensichere, kaufmännische Ausbildung, um auch bspw. das Controlling machen zu können. Danach folgten 2 wunderbare Kinder und nach 6 Jahren startete der Kurs wieder und ich begann für eine Modedesignerin zu arbeiten, wo ich viel über Marketing und Onlinehandel gelernt habe. Das alles flog mir zu, es machte mir Spaß, jeder einzelne Punkt auf diesem Weg gab mir so viel. Mit Feuereifer habe ich mich eingesetzt, und bin gestärkt aus allem raus gegangen. 

Denn es bereitete mich auf meine Aufgabe vor. 

 

Und das ist der entscheidene Punkt: Wenn es dir Energie gibt, dann bist du richtig - kostet es dich Energie, betrachte die Situation von einem neutralen Punkt und frage dich: was los ist?

 

Als meine Zeit bei der Modedesignerin vorbei war, fühlte ich das sehr stark. Es fühlt sich an wie:

Gott ist schon wieder Montag? Noch 5 Tage dann ist Wochenende. Nein, nicht schon wieder eine Email...

Kennst du das? 

Ich will jetzt nicht sagen, wenn du keine Lust zu arbeiten hast, dann schmeiß alles hin und fahr an den See - vielmehr: Ergibt das was du machst Sinn für dich? 

 

Ich lebe nach diesem Prinzip schon seit ich denken kann, ich kann mich hervorragend auf meine Intuition verlassen, aber es ist auf einfach gesagt, wenn man Zugang zum inneren Navigationssystem hat. Meine Aufgabe ist es - Menschen zu sehen, ihre wahre Schönheit, sie an die Hand zu nehmen und ihnen Wege aufzuzeigen. Ihr ahnt gar nicht, wie viel Energie das gibt! Ich bin so dankbar, dass ich so einen Weg haben darf.

 

Hätte ich nicht auf die Zeichen geachtet, säße ich heute in einer Spedition und würde als Sachbearbeiterin Akten wälzen...

 

 

Heute möchte ich dich ermutigen dich zu fragen, was ist meine Aufgabe im Leben? Was bereitet mir Freude? Was gibt mir Energie?

 

Das Ziel ist es, dein Leben so zu gestalten, dass du mit deiner Freude Licht in die Welt bringst und nicht mit gesenktem Kopf tust, was du gar nicht möchtest.

 

Hast du Fragen? 

Kontaktiere mich gern.

 

Von Herz zu Herz, Mone 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0